Zugtreffpunkt Magdeburg: 25. Oktober 2014 Leipzig, Demonstration „Erinnern heißt kämpfen“

Leipzig 25.10.14

 

 

 

 

 

An diesem Samstag (25.10.2014) findet in Leipzig eine Demonstration in
Erinnerung an den von Neonazis ermordeten Kamal K. statt. Wir wollen als
Magdeburger Reisegruppe gemeinsam mit dem Zug nach Leipzig zur Demo fahren.

*Zugtreffpunkt: anfragen per Mail an ak-antifa@riseup.net*

Die Demonstration erinnert an Kamal K., der vor vier Jahren durch zwei
Neonazis vor dem Leipziger Hauptbahnhof ermordet wurde. Sie erinnert
daran, dass ein rassistisches Tatmotiv durch Ermittlungsbehörden und
einige Medien bis fast zum Schluss, aber auch durch das Gericht, nicht
in Betracht gezogen, nicht thematisiert oder komplett geleugnet worden
ist. Sie erinnert daran, dass es sich um keinen Einzelfall handelt: In
Leipzig wurden seit 1990 mindestens acht Menschen Todesopfer
rechts-motivierter Gewalt; hinzu kommen zwei Verdachtsfälle ? bundesweit
gab es seitdem 184 weitere Fälle.

Den kompletten Aufruf findet ihr hier.

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Veranstaltungsreihe 2014

Party22.11.14_kleinIm Vorlauf der Proteste gegen den Naziaufmarsch im Januar 2015 wollen wir uns innerhalb einer kleinen Veranstaltungsreihe mit Theorie und Praxis antifaschistischer Arbeit auseinandersetzen.

19. November „Neonazis in der Region Magdeburg“

Den Auftakt machen wir am 19. November zum Thema „Neonazis in der Region Magdeburg: eine politische Einschätzung“, um 17 Uhr im Raum 025 des Gebäude 40 der Universität. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Bündnis Studierende gegen Rechts.

22. November: Party im Infoladen Salbke

Drei Tage später feieren wir eine Anbschiedsparty für die Gruppe „365 Tage offensiv – gegen Staat und Kapital“, welche sich aus dem AK Antifa entwickelt hatte und zwei Jahre lang linksradikale Veranstaltungen und Aktionen in Magdeburg organisiert hat. Die Einnahmen gehen an unsere Kampagne BY ALL MEANS NECESSARY. Mehr Infos auf MD-Linksdrehend.

Termine im November und Dezember

Weitere Veranstaltungen sind zu folgenden Themen geplant:
-> Faschismustheorien
-> Antifa als politisches Konzept einer radikalen Linken?
-> BY ALL MEANS NECESSARY; Infoveranstaltung zur laufenden Kampagne
-> Rassismus braucht keine Nazis; Film- und Diskussionsabend

Sowie die genauen Termine fest stehen, werden sie an dieser Stelle sowie auf MD-Linksdrehend veröffentlicht.

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Autonome Antifakampagne für Januar 2015 gestartet

Zusammen mit antifaschistischen Gruppen aus anderen Städten haben wir die Kampagne BY ALL MEANS NECESSARY gestartet. Den Aufruf, das Vorab-Plakat und alle weiteren Infos findet ihr auf http://byallmeans.blogsport.de

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Infoveranstaltung & Anreise zum 3. Oktober in Hannover

3.octInfoveranstaltung zu den Protesten
Dienstag, 23.09.14
Infoladen Salbke [LIZ]
Beginn 19 Uhr

Infos zur organisierten Anreise: ak-antifa@riseup.net

 

Der Nation in den Rücken fallen!
Gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Hannover

Am 3. Oktober feiert die Nation die formelle Übernahme der DDR durch die
BRD im Jahr 1990. Das Spektakel nennt sich Einheitsfeier und findet am
nationalen Feiertag jährlich jeweils in verschiedenen deutsche Städten
statt. Dieses Jahr wird Hannover der Schauplatz der Deutschlandparty sein.

Ein antinationales Bündnis mobilisiert gegen die Feierlichkeiten unter
dem Motto „Was ihr feiert: Armut, Ausgrenzung,Leistungszwang“. Damit
gemeint ist die Rolle des deutschen Staat als europäischer und globaler
Player auf dem Wirtschaftsmarkt. In Konkurrenz zu anderen hat sich
Deutschland in der Krise in Europa als Gewinner heraus kristallisiert.
Es treibt die Ausgrenzung an den europäischen Grenzen weiter voran und
schottet sich gegen die die vor Verfolgung, Krieg und Hunger flüchtenden
immer massiver und militärischer ab. Der Grund weshalb diese Menschen
einen gefährlichen Weg über das Mittelmeer nach Europa in Kauf nehmen
wird oftmals nicht genannt. Diese sind zu finden in (deutscher)
Kolonialgeschichte, deutscher Außenpolitik und dem Handel deutscher
Waffen mit dikatorischen Regimen.

Reichtum und Erfolg sowie das ausgerufene Ende der letzten Krise
zeichnen sich in Deutschland deshalb ab, weil in Regionen der Welt
Menschen hungern und unter miesen Bedingungen ihr letztes (nämlich ihre
Arbeitskraft) verkaufen. Durch globale Handelsabkommen werden
selbstproduzierende Menschen nieder konkurriert.

Nach innen sorgt der deutsche Staat für Recht und Ordnung: durch Justiz,
Polizei und im Notfall das Militär. Wer nicht arbeiten gehen will oder
für wen es keine vernünftige Arbeit mehr gibt ist angewiesen auf ein
willkürliches und regressives Sozialsystem – Hartz IV. Die Regelsätze
reichen kaum zum Leben und sind schon gar nicht an den Bedürfnissen von
Menschen orientiert. Bei Delikten wie Diebstahl oder Fahren ohne
Fahrschein schlägt das Gewaltmonopol dann mit aller Härte zu. Die
Gefängnisse der Metropolen sind voll mit Menschen, die letztendlich auf
Grund ihrer sozialen Situation dort landen.

Wir finden, dass dies genug Gründe sind am 3. Oktober nicht zu feiern
sondern auf die Straße zu gehen und der deutschlandfeiernden Meute vor
die Füße zu rotzen. Für eine gemeinsame Anreise könnt ihr uns gerne per
Mail (und pgp) kontaktieren: ak-antifa@riseup.net

Bei der Infoveranstaltung am 23. Septeber im infoladen [Salbke] gibt es
sowohl eine inhaltiche Einführung in die Proteste als auch praktische
Informationen zum Tag. Die Veranstaltung wird 19:00 Uhr beginnen. Wir
freuen uns über eure Beteligung.

By all means necessary
against nationalism, racism & fascism!

Aufruf und weitere Infos zur Demo am 3. Oktober: www.oct3.net

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Magdeburger Zugtreffpunkt für die Antifa Demo in Halberstadt am 14. Juni

zugtreffpktZur Zeit läuft im Harzkreis die antifaschistische Kampagne „Greif ein – Nazis und Rassist*innen keine Ruhe lassen!“. Im Rahmen der Kampagne kam es zu Einschüchterungsversuchen durch Neonazis und auch durch die Polizei. Aktuelle Informationen sind auf https://eingreifen.blogsport.de zu finden. Mit einer Demonstration am 14.06. wollen wir unsere Solidarität mit allen Menschen in der Provinz zum Ausdruck bringen, die sich selbstbestimmt gegen Naziterror und den rassistischen Status Quo organisieren.

Kommt mit nach Halberstadt und unterstützt den antifaschistischen Widerstand im Harz!
Zugtreffpunkt für Magdeburg: 14.06. // 12:45 Uhr // ZOB (Hintereingang HBF)

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Kurzaufruf zur Unterstützung der Kundgebung gegen den Auftritt von Bernd Lucke (AfD) am 13. Mai 2014

Mut zur Lücke – Gegen Nationalismus & Sozialdarwinismus!

Kundgebung der Linksjugend am 13. Mai 2014 // 17.30 Uhr/ Halberstädter Straße 85 // Magdeburg

Am Dienstag den 13. Mai wird Bernd Lucke in Magdeburg eine öffentliche Wahlkampfrede halten. Lucke ist Vorsitzender der „Alternative für Deutschland“, welche zu den Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai antritt. Alleine für den Magdeburger Stadtrat kandidieren 90 Kandidat_innen der AfD.

Inhaltlich positioniert sich die AfD im laufenden Wahlkampf klar rechtspopulistisch. Mit Kritik an der EU, Hetze gegen Flüchtlinge und klaren nationalistischen Plakaten versucht sie, das 4,5%-Ergebnis der Bundestagswahl 2013 zu steigern.

Die Partei wurde u.a. Hans-Olaf Henkel, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie, installiert. Henkel und seine Mitstreiter_innen streben langfristig eine „Reform des politischen Systems“ an, um die Interessen von Unternehmen – beispielsweise die Rente mit 70 oder die Abschaffung des Streikrechts – umsetzen zu können.

Die AfD ist eine Partei der wirtschaftlichen Eliten, welche in Zusammenarbeit mit Rechtspopulist_innen politische Forderungen tragfähig machen, die bisher nur marginal in der CSU vertreten waren. Das Ziel der AfD ist, im Gegensatz zur NPD, kein völkischer Nationalismus. Dennoch besteht die Gefahr, dass sie mit anschlussfähigen Parolen und Inhalten einen Rechtsruck in der parlamentarischen Landschaft der BRD auslöst.

Noch hat sich die AfD nicht breit etabliert. In vielen Städten verhindern Antifaschist_innen erfolgreich den Wahlkampf der AfD und enttarnen sie als das, was sie ist: eine Partei der rechten Wirtschaftseliten, deren Politik für die Mehrheit der Bevölkerung eine Verschlechterung des Lebensstandards bedeuten wird.

Auch in Magdeburg werden wir den Auftritt von Bernd Lucke nicht ignorieren und rufen zum vielfältigen Protest am 13. Mai 2014 auf!

Nationalismus ist keine Alternative!

AK Antifa Magdeburg
im Mai 2014

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Vortrag zur AfD mit Andreas Kemper, Sonntag 4. Mai 2014

Beginn 16 Uhr // Otto-von-Guerike-Universität, Gebäude 40B (FHW- Zschokkestraße 32), Raum 140

AfD Veranstaltung FlyerDer Ak Antifa Magdeburg lädt gemeinsam mit dem Bündnis Studierende gegen Rechts den Buchautor und Soziologen Andreas Kemper ein. Dieser wird über sein im letzten Jahr erschienenes Buch „Rechte Euro-Rebellion- Alternative für Deutschland und Zivile Koalition e.V.“ sprechen. Das Buch ist am 20. August 2013 im Verlag Edition Assemblage erschienen und kostet 12,80 €.

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22. März 2014 :: Magdeburger Zugtreffpunkt für die Antirepressionsdemo in Berlin

22. MärzZugtreffpunkt und gemeinsame Anreise:
12.30 Uhr Hauptbahnhof Magdeburg / Ausgang ZOB

Antifaschistischer Aufruf der Autonomen Antifa Berlin:

Die Repression lauert überall, wir auch!

Immer wieder geraten Antifaschist*innen durch ihr Engagement in den Fokus der Repressionsbehörden. Häufig landen Antifas hinter Gittern,  weil sie sich gegen Nazis zur Wehr gesetzt haben. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der in Schweden einsitzende Joel. Ihm wird vorgeworfen, am  Rande einer Kundgebung an einer Auseinandersetzung mit Nazis beteiligt gewesen zu sein. Nazis hatten versucht, mit Messern und Knüppeln eine antifaschistische Kundgebung zu attackieren. Nur durch den beherzten Einsatz einiger Antifaschist*innen konnte Schlimmeres verhindert werden. Seitdem sitzt Joel im Knast und ist auf unsere Solidarität angewiesen. Auch Josef sitzt derzeit in Wien im Knast, nachdem er sich an den Protesten gegen den WKR-Ball beteiligt hatte.

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16. März: Infoveranstaltung im BUND zum Naziaufmarsch am 5. April 2014 in Wittenberge

Beginn der Infoveranstaltung am 16.03. um 17 Uhr in BUND, Olvenstedter Straße 10

Am 5. April wollen Neonazis durch Wittenberge (Prignitz/ Brandenburg)  gegen den vermeintlichen “Volkstod” in der Region marschieren. Nachdem  regionale Aufmärsche wie in Neuruppin und Wittstock (Ostprignitz)  blockiert werden konnten und es für sie immer schwerer wird dort ihre  Hetze auf die Straße zu bringen, wollen die Neonazis rund um die “Freien  Kräfte Neuruppin/Osthavelland” einen Vorstoß in Richtung  Nordwestbrandenburg wagen.
Wittenberge ist in Sachen Neonazis kein unbeschriebenes Blatt. In den  frühen 90ern sind zwei Namibier nur knapp dem Tod entgangen, nachdem sie  von einem Nazimob aus dem vierten Stock eines Wohnheims geworfen  worden. Ein trauriger Höhepunkt war dann der sozialdarwinistisch  motivierte Mord an Klaus-Dieter Harms im Jahre 2001. Seit dem ist es  relativ ruhig um die neonazistische Szene der Provinzstadt geworden.  Doch

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2.Infoveranstaltung am 11. Februar: „Nazi-Strukturen in der Region Magdeburg und der Fall Bernburg“ im Infoladen Salbke

Freitag, 7. Februar // 18.30 Uhr // Olvenstedter Straße 10 // Räume des BUND

Dienstag, 11. Februar // 18.30 Uhr // Infoladen Salbke // Alt Salbke 144, MD 

mit ak antifa_bernburg demoIm September 2013 kam es zu einem brutalen Übergriff in Bernburg: 9 Neonazis aus Schönebeck schlugen einen türkischen Imbissbetreiber in Bernburg fast tot. Der Betroffene wird voraussichtlich bleibende Schäden davon tragen.

Trotz eindeutiger Beweislage geht die Staatsanwaltschaft Magdeburg nicht von einer politischen Motivation der Täter aus, was sich auf das zu erwartende Strafmaß als auch auf die mediale Berichterstattung auswirkt. Die Hintergründe der rassistischen Gewalt zeigen eine ambivalente Entwicklung: Dem Rückgang formal organisierter rechter Gruppen steht ein Anstieg direkter rassistischer Übergriffe gegenüber.

Anlässlich des Falls Bernburg wollen wir die Nazi Strukturen in der Region Magdeburg beleuchten, die politische Dimension der rassistischen Gewalt diskutieren und zur überregionalen antirassistischen Demonstration am 15.02.2014 in Magdeburg einladen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen der Hochschule in der Brandenburger Straße 9, Raum 3.08, statt. Beginn ist 18.30 Uhr.

 

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