Kurzaufruf zur Unterstützung der Kundgebung gegen den Auftritt von Bernd Lucke (AfD) am 13. Mai 2014

Mut zur Lücke – Gegen Nationalismus & Sozialdarwinismus!

Kundgebung der Linksjugend am 13. Mai 2014 // 17.30 Uhr/ Halberstädter Straße 85 // Magdeburg

Am Dienstag den 13. Mai wird Bernd Lucke in Magdeburg eine öffentliche Wahlkampfrede halten. Lucke ist Vorsitzender der „Alternative für Deutschland“, welche zu den Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai antritt. Alleine für den Magdeburger Stadtrat kandidieren 90 Kandidat_innen der AfD.

Inhaltlich positioniert sich die AfD im laufenden Wahlkampf klar rechtspopulistisch. Mit Kritik an der EU, Hetze gegen Flüchtlinge und klaren nationalistischen Plakaten versucht sie, das 4,5%-Ergebnis der Bundestagswahl 2013 zu steigern.

Die Partei wurde u.a. Hans-Olaf Henkel, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie, installiert. Henkel und seine Mitstreiter_innen streben langfristig eine „Reform des politischen Systems“ an, um die Interessen von Unternehmen – beispielsweise die Rente mit 70 oder die Abschaffung des Streikrechts – umsetzen zu können.

Die AfD ist eine Partei der wirtschaftlichen Eliten, welche in Zusammenarbeit mit Rechtspopulist_innen politische Forderungen tragfähig machen, die bisher nur marginal in der CSU vertreten waren. Das Ziel der AfD ist, im Gegensatz zur NPD, kein völkischer Nationalismus. Dennoch besteht die Gefahr, dass sie mit anschlussfähigen Parolen und Inhalten einen Rechtsruck in der parlamentarischen Landschaft der BRD auslöst.

Noch hat sich die AfD nicht breit etabliert. In vielen Städten verhindern Antifaschist_innen erfolgreich den Wahlkampf der AfD und enttarnen sie als das, was sie ist: eine Partei der rechten Wirtschaftseliten, deren Politik für die Mehrheit der Bevölkerung eine Verschlechterung des Lebensstandards bedeuten wird.

Auch in Magdeburg werden wir den Auftritt von Bernd Lucke nicht ignorieren und rufen zum vielfältigen Protest am 13. Mai 2014 auf!

Nationalismus ist keine Alternative!

AK Antifa Magdeburg
im Mai 2014

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