“365 Tage offensiv – Gegen Nazis und Rassismus!”
Mobiseite für die antifaschistische Demonstration am 12. / 19. Januar 2013:
“365 Tage offensiv – Gegen Nazis und Rassismus!”
Mobiseite für die antifaschistische Demonstration am 12. / 19. Januar 2013:

Am 22. November organisiert der Ak Antifa Magdeburg im Infoladen [Salbke] eine Infoveranstaltung mit Referent_innen der Antifaschistischen Linken Berlin [ALB]. In dem Vortrag wird es Informationen zu Silvio Meier geben sowie zu der bundesweiten Demonstration am 24.11. in Berlin.
Seit 20 Jahren kämpfen (autonome) Antifaschist_innen um die Erinnerung an Silvio Meier. Der Friedrichshainer Antifaschist und Hausbesetzer wurde am 21.11.1992 von einer Gruppe Neo-Nazis erstochen, nachdem er sie aufgefordert hatte, ihre aufgenähte faschistische Propaganda zu entfernen. Jährlich findet seither die Silvio-Meier-Demonstration und eine Gedenkmahnwache statt. In diesem Jahr wird – nun ganz offiziell – eine Straße nach Silvio-Meier benannt.
Zum 20-jährigen Gedenken an Silvio-Meier und zahlreiche weitere Opfer rechter Gewalt rufen antifaschistische Gruppen daher bundesweit auf, am 24.11.2012 in Berlin auf die Straße zu gehen.
Für antifaschistischen Selbstschutz!
Faschisten bekämpfen – Verfassungsschutz auflösen!
20. November – Infoveranstaltung (Magdeburg)
24. November – bundesweiten Demonstration (Berlin)

Zum 22.09.2012 mobilisierte die Initiative für die vergessenen Opfer rassistischer Gewalt zu einer Demonstration nach Magdeburg. Der AK Antifa Magdeburg beteiligte sich an der Demonstration mit einem Redebeitrag, den wir an dieser Stelle veröffentlichen.
Redebeitrag zur antirassistischen Demonstration am 22. September 2012 in Magdeburg
Anmerkungen zur antifaschistischen Praxis
Für uns stellt die antifaschistische Demonstration heute einen guten Schritt hin zu einer kontinuierlichen Antifa-Arbeit in Magdeburg dar. Regelmäßige Aktionen, Kundgebungen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen sind notwendig, um dem komplexen Problem von gesellschaftlichem Rassismus und organisierten Neonazis angemessen zu begegnen.
Samstag, 22. September 2012: Eine Demonstration mit 500 Teilnehmern gedenkt in Hoyerswerda dem Pogrom von 1991 und fordert ein Denkmal an die rassistischen Pogrome und die Entschädigung der Betroffenen. Am Rande versuchten Neonazis wiederholt das Gedenken zu stören.
In diesem Viedeobeitrag berichten Antifaschist_Innen aus Hoyerswerda was vor 21 Jahren in der Stadt geschah und kritisieren die fehlende Aufarbeitung des Pogrom durch offiziellen Stellen oder die Einwohner.
Weiterführende Links:
http://de.indymedia.org/2012/09/335339.shtml
http://www.rassismus-toetet.de
http://pogrom91.tumblr.com
Quelle: leftvison
Am Dienstag, den 09. September wird es im Infoladen [Salbke] eine Infoveranstaltung zum antimilitaristischem Camp “War start here” geben.
Themenschwerpunkte werden Informationen zum Camp sowie organisatorische Fragen sein.
Beginnen wird das Ganze um 19:00 Uhr, dazu gibt es wie jeden Dienstag im Infoladen [Salbke] vegane Küfa.
Am 18. August wird es innerhalb des Antifasommer-Treffs eine Infoveranstaltung zu den Pogrom in Rostock-Lichtenhagen geben sowie Infos zu der diesjährigen Demo.
Dazu hören wir uns einen Vortrag der Kampagne “Rassismus tötet” an, im Anschluss können Busticktes für die Fahrt nach Rostock erworben werden.
Hier der Ankündigungstext:
Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen – 20 Jahre danach.
Bild- und Film-Vortrag der Kampagne “Rassismus tötet!”
Rostock-Lichtenhagen, August 1992: Über mehrere Tage wütet ein rassistischer Mob aus „braven“ Deutschen und organisierten Neonazis gegen die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim ehemaliger vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter_innen. Steine und Molotov Cocktails flogen – das es in diesen Tagen keine Toten gab, war pures Glück. Der Staat ließ die Brandstifter gewähren.
Zynisch nutzten die großen Volksparteien das Pogrom, um die lang diskutierte Änderung des Artikels 16 zu vollziehen. Kurz gesagt: Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl.
Lichtenhagen ist nicht bloß die Verkettung von Ereignissen oder das Resultat einer rassistischen Debatte, sondern ein inszeniertes Fanal – ausgeführt vom Mob und ermöglicht durch strategische Absprachen der Verantwortlichen auf Lokal- und Bundesebene. Der Staat öffnete damals seine Schleusen nach rechts um die Verfassungsänderung zu bewirken. Die jährlichen 7.917 Abschiebungen aus Deutschland können darum von den Ereignissen 1992/1993 nicht losgelöst betrachtet werden.
“Wo steht die deutsche Gesellschaft heute, 20 Jahre nach Rostock?” Eine Antwort bleibt meist aus. In Anbetracht der Allgegenwärtigkeit von NSU- und “Sarrazin-Debatte” und des Jahrestages von Rostock fällt es schwer den Überblick zu behalten angesichts der Hetze und der vielen Toten.
In der Veranstaltung zeichnen wir die Ereignisse 1992 und deren gesellschaftliche Rahmenbedingungen nach (mit Bild- und Filmmaterial aus den 90ern). Gleichzeitig werden Parallelen, Unterschiede und Strategiewechsel des rassistischen Diskurses herausgearbeitet.
Am 08. August suchte die bundesweite Deutschlandtour der NPD in Magdeburg heim. Wie bereits in vielen anderen Städten, kam es auch in Magdeburg zu Gegenproteste.
Dazu ist auf Linksunten.Indymedia ein spannender Artikel erschienen auf den wir an dieser Stelle verweisen wollen:
Am 07. August wird es im Infoladen [Salbke] eine Infoveranstaltung zu dem Antifacamp in Dortmund geben.
Das ganze Startet um 19:00 Uhr im Infoladen [Salbke] (Alt Salbke 144 / L!Z)
mehr Infos dazu unter: antifacamp.org
Ankündigungstext:
Seit Jahren demonstrieren Dortmunder Neonazis unter dem Motto “nationaler Antikriegstag” am ersten Septemberwochenende. Sie nutzen den in der rechten Szene fest etablierten Termin, um ihre rassistischen, antisemitischen und geschichtsrevisionistischen Ansichten zu verbreiten. Die Wochen vor dem Aufmarsch sind von zahlreichen Aktionen der rechten Szene und von nächtlichen Übergriffen auf Antifaschist_innen geprägt. Wir wollen dem Naziaufmarsch und den sog. nationalen “Aktionswochen” unseren Widerstand entgegensetzen und organisieren ein Bundesweites Antifacamp nahe des Stadtteils Dortmund Dorstfeld, wo der harte Kern der Dortmunder Naziszene in Wohngemeinschaften einen Rückzugsraum gefunden hat. Neben den Aktionen gegen Nazis wollen wir einen Raum schaffen, in dem Austausch und Vernetzung zwischen Antifagruppen möglich ist. In Workshops und Diskussionen wollen wir aktuelle Themen der antifaschistischen Arbeit beleuchten. Hierbei ist es uns wichtig auch über den Tellerrand der Anti-Nazi-Arbeit zu gucken und andere Themen linker Politik aufzugreifen. Es wird Aktionstage zu den Themen Rassismus, Militarismus und der sozialen Frage geben. Ziel unseres Camps ist es, antifaschistische Strukturen sowohl vor Ort als auch bundesweit zu stärken und mit einer direkten Intervention in Dortmund den Neonazis ihren Aufmarsch zu nehmen.
Antifa Sommertreff am 18. August 2012 in Magdeburg
mehr Infos unter: antifasommer.blogsport.eu